Grabnerstein
Zu Recht wurde der Grabnerstein - 1847m von Prof. Liselotte Buchenauer als "schönster Blumenberg der Steiermark" bezeichnet. Der bequeme südseitige Anstieg besticht vor allem im Frühsommer durch seinen Blumenreichtum. Aber auch als Wintertour ist der Hausberg der Grabneralm bei Skitourengehern sowie Schneeschuhwanderern sehr beliebt. Gehzeit ab Grabneralmhaus ca. 1 Std.
Die Höchstblüte am Grabnerstein liegt zwischen Mai und Juni. Zweihundert verschiedene Pflanzenarten wurden hier auf nur hundert Metern Weglänge gezählt. Vor allem die teils flächendeckenden weißen Alpennarzissen bieten einen in dieser Höhe selten gesehenen Anblick. Aber auch verschiedene Orchideenarten und zahlreiche andere Alpenblumen lassen nicht nur das Herz von Botanikern höher schlagen.
Weiters ist der Grabnerstein durch seine almgeschichtliche Nutzung bekannt. Kurz unterhalb des Gipfels sind heute noch immer die Grundmauern des ehemals höchsten der drei Almstallungen erkennbar. Auch heute wird das Almgebiet im Sommer als Weidefläche für Jungrinder, Schafe und seit 2011 auch für Milchziegen genutzt.
Der gut markierte Normalweg auf den Grabnerstein führt vom Grabneralmhaus in östliche Richtung erst zum Kleinboden. Dort rechts auf gut markiertem Weg zum Brunnkar, und dann weiter zum Bärenkar aufsteigen. Dem Weg über weitläufige Serpentinen bis zum Gipfelkreuz folgen.
Begleitet wird der Weg von den informativen Tafeln des bereits am Buchauer Sattel beginnenden Almlehrpfades der LFS Grabnerhof. Die Schautafeln (Sanierung bereits in Planung) bilden eine Bereicherung dieser beeindruckenden Wanderung am Rande des Gesäuse.
Der Jungfernsteig
Dieser beliebte Klettersteig zwischen dem Grabnerstein und dem Grabnertörl im Schwierigkeitsgrad B ist nach einem markanten Felssporn, der "Steinernen Jungfer" benannt. Leider fehlen zu dieser schriftlich überlieferte Legenden.
Erst wird über den Wanderweg Nr. 636 zum Admonterhaus aufgestiegen. Von dort unterhalb der Admonter Warte auf der Nordseite zum Einstieg. Dem Steig bis zur Jungfernscharte folgen (Steigbuch). Dann dem Gipfelrücken des Grabnersteins hinauf bis zum Gipfelkreuz. Der Jungfernsteig ist an seinen knackigen Stellen sehr gut abgesichert. Auch in umgekehrte Richtung gut begehbar. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt.









